Voraussetzung
Während der Erstellung der Matrix können wir auswählen, wie viele Minicodes jedem codierbaren Zeichen zugewiesen werden sollen.
📌 Praktisches Beispiel
Wenn wir eine Matrix mit 10 Minicodes erstellen, erhält jedes Zeichen 10 eindeutige und zufällige Minicodes.
Während der Codierung weist die Software jeder Vorkommen des jeweiligen Zeichens einen dieser Minicodes zu.
⚠️ Wichtig: Ein einzelner Minicode darf nur einmal verwendet werden.
🚫 Was passiert, wenn die Minicodes nicht ausreichen?
Wenn ein Zeichen im zu codierenden Text öfter vorkommt, als Minicodes vorhanden sind, schlägt die Codierung fehl.
✅ Beispiel:
Wir haben eine Matrix mit 10 Minicodes erstellt.
Wir wollen einen Text codieren, der 11 Buchstaben „c“ enthält.
❌ Die Codierung kann nicht abgeschlossen werden, da für das elfte „c“ kein Minicode mehr verfügbar ist.
Wie die Kodierung funktioniert
Mit Cyphersol können jedem Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Akzentbuchstaben, Sonderzeichen, Zahl, Symbol, Leerzeichen und Zeilenumbruch verschiedene eindeutige Zufalls-Minicodes zugewiesen werden.
Wenn eine Matrix mit der Standardeinstellung (100 Spalten) erstellt wird, können jedem Zeichen bis zu 100 eindeutige Zufalls-Minicodes zugewiesen werden.
Bei der Matrixerstellung kann jedoch auch gewählt werden, bis zu 16382 Spalten zu erzeugen.
Der einem einzelnen Zeichen zugewiesene Minicode ist das Ergebnis einer Konkatenation.
Konkateniert wird der Inhalt einer beliebigen Zelle aus dem Bereich B mit den Zahlen der Zelle (zwingend aus derselben Spalte), die der Zeile des zu codierenden Zeichens entsprechen.
Beispiel einer Codierung basierend auf folgender Matrix:




